Nach jeder größeren Veranstaltung der Oldtimerfreunde Aschaffenburg erscheint ein Bericht von uns im Main-Echo. Grund genug, einmal hinter die Mauern des Verlagsgebäudes zu schauen: 20 Oldtimerfreunde wollten wissen, wie unser Beitrag am Ende in der Rubrik „Unser Echo“ landet.

Zunächst ging es auf eine Reise in die Vergangenheit. Das Automobil ist zwar deutlich jünger als der Buchdruck, doch der Vergleich liegt nahe: Gutenberg revolutionierte die bis dahin übliche Buchproduktion – das Abschreiben von Hand – und führte verschiedene Arbeitsschritte zu einem effizienten Verfahren zusammen. Auch Carl Benz und Gottlieb Daimler prägten mit ihren Entwicklungen die moderne Mobilität. Aus der Verbindung von Kutsche und Verbrennungsmotor entstand eine neue Art, unterwegs zu sein.

Artur Schnatz vom Medienhaus stellte uns die historischen Exponate anschaulich vor: Setzkästen, Lettern, eine Zeilengießmaschine sowie Hoch- und Flachdruckmaschinen aus verschiedenen Epochen. Danach ging es in die Produktion. Dort wurde gerade die Beilage „Top Shop“ gedruckt. Von der riesigen Papierrolle bis zur fertigen Beilage konnten wir den gesamten Ablauf verfolgen. Die mächtige Rotationsdruckmaschine ist zwar schon seit über einem Jahrzehnt in Betrieb, dank intensiver Wartung aber noch immer gut in Schuss. Das kam so manchem von uns bekannt vor: Auch unsere Autos haben komplexe Technik und brauchen regelmäßige Pflege.

In der Redaktion hatten wir die große Freude, Cosima Lübbe, die für die Beilage „Unser Echo“ verantwortliche Redakteurin, endlich persönlich kennenzulernen. Unsere Artikel erscheinen zunächst online auf der Homepage des Verlags. Anschließend wählt die Redakteurin ein passendes Foto aus und gestaltet das Layout der ganzen Seite.

Auch die Führungsebene der Redaktion nahm sich Zeit für uns. Torsten Maier, stellvertretender Chefredakteur, erläuterte den journalistischen Alltag. Ob im Regional- oder überregionalen Teil, im Bericht eines Lokalredakteurs oder eines Korrespondenten in Berlin oder München: Stets gilt das Vier-Augen-Prinzip, wonach alle Fakten doppelt geprüft werden. n.

Besonders interessiert fragten die Oldtimerfreunde nach sozialen Medien. Auch das Medienhaus setzt sie intensiv ein. Maier stellte fest: Wir gehen mit der Zeit, um jüngere Leserinnen und Leser mit geprüften Informationen zu erreichen. Mancher Liebhaber alten Blechs beklagt den Rückgang der gedruckten Auflage. Das Main-Echo setzt aber auch gezielt auf neue digitale Angebote wie Podcasts, die den Leserinnen und Lesern gegen Bezahlung einen zusätzlichen Mehrwert bieten. Künstliche Intelligenz wird nach Auskunft des Hauses genutzt, um Arbeitsabläufe zu beschleunigen und die Recherche zu ergänzen.

Die Oldtimerfreunde waren beeindruckt von der Technik gestern und heute. An diesen Besuch werden wir uns jedes Mal erinnern, wenn wir ein hochwertiges Printprodukt in den Händen halten.

Text: Rüdiger Bonneß

Fotos: Andreas Auernhammer, Rüdiger Bonneß